Am Nachmittag des 25. März 2026 wurde unsere Wehr gemeinsam mit der Feuerwehr Tulbing zu einer dringenden Tierrettung alarmiert.
Bereits bei der Lageerkundung durch den Einsa
tzleiter zeigte sich die prekäre Situation: Ein Reh hatte sich mit seinem Geweih in einem massiven Zaun verfangen und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Das Tier befand sich in einer erheblichen Stresslage.
Um weitere Verletzungen zu verhindern, wurde das Reh zunächst behutsam beruhigt und im Kopfbereich mit einer Decke abgedeckt. Aufgrund der äußerst stabilen Zaunkonstruktion – bestehend aus dicken Schnüren mit eingearbeitetem Eisengeflecht – gestaltete sich die Befreiung besonders schwierig. Unter großem Kraftaufwand und mit äußerster Vorsicht wurden die Verbindungen schließlich mittels Bolzenschneidern durchtrennt.
Nach intensiver und sorgfältiger Arbeit beider Wehren konnte das Tier schließlich aus seiner Zwangslage befreit werden. Erfreulicherweise blieb das Reh unverletzt und konnte im Anschluss wieder in die freie Wildbahn entlassen werden.
Dieser Einsatz verdeutlichte einmal mehr die Bedeutung des raschen und koordinierten Zusammenwirkens der eingesetzten Kräfte sowie den verantwortungsvollen Umgang mit in Not geratenen Tieren.

